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Pressebericht vom 20. Juni 2014



Null Quadratmeter in bester Lage zu vermieten

Virtuelle Büros bieten kleinen Unternehmen repräsentative Adressen. Dort ziehen die Mieter nicht wirklich ein, aber ihr Briefkopf ist schick.

Ein Schreibtisch mit Laptop in der Schlafzimmer-Ecke und eine Geschäftsadresse in einem reinen Wohngebiet - wer sich selbstständig macht, startet oft unter wenig glamourösen Bedingungen. Dem will das Geschäftsmodell "Virtual Office" (Virtuelles Büro) abhelfen: Zahlreiche Betreiber in Deutschland bieten jungen Start-up-Unternehmen oder Firmen mit geringem Platzbedarf repräsentative Adressen in den besten Bürolagen Deutschlands an.

Dabei müssen die Kunden keine tatsächlichen Räume anmieten. Sie erwerben vielmehr das Recht, die wohlklingende Adresse auf Ihrem Briefkopf und für die Geschäftskorrespondenz nutzen zu dürfen. In vielen Fällen buchen die Nutzer außerdem den Telefon- und Post-Annahmeservice des Virtual-Office-Anbieters dazu, so dass sie für ihre eigenen Kunden besser erreichbar sind und die eigene Post von der Vorzeigeadresse an ihre tatsächliche Adresse weitergeleitet wird.

"Wir wollten keine teuren Büroräume anmieten, weil unsere jeweiligen Kunden uns für die Dauer ihres Auftrags sowieso zur Verfügung stellen", sagt Heino Krause, Geschäftsführer der Beratungsgesellschaft Economind Business Consulting. Er hat seit etwa sechs Jahren ein Virtual Office angemietet hat. "Außerdem brauchten wir eine Geschäftsanschrift. Die Privatadresse anzugeben, wirkt da schnell unseriös. Das Virtual Office war also genau das, was wir suchten."

Virtual-Office-Center gibt es in Deutschland seit Mitte der 90er-Jahre, doch erst seit einiger Zeit erleben sie einen regelrechten Boom. Die Wirtschaftskrise sorgte dafür, dass sich viele ehemalige Angestellte selbstständig gemacht haben. Nach Schätzungen des Immobilienportals 123-untermiete.de arbeiten im Deutschland im Moment rund sieben Millionen Selbstständige und Freiberufler, von denen viele nach kleineren Büroflächen suchen.

Wer die Zusatzdienste der Bürobetreiber nutzt, hat mehr Zeit für seine Kunden.
Zusatzangebote wie tatsächliche Konferenz- und Büroraume an der repräsentativen Adresse können ähnlich wie ein Hotelzimmer kurzfristig gebucht werden - für ein paar Stunden, einige Tage oder auch pro Monat. Virtual Offices sind innerhalb von zehn Minuten startbereit. Auch John Spencer, Chef des Londoner Anbieters MWB Business Exchange, sagt: "Gerade für junge Start-up-Unternehmen sind Virtual Offices ein wichtiges Sprungbrett, das sie so lange nutzen können, bis sie echte Büroräume brauchen."

Doch auch große und weltweit bekannte Unternehmen greifen verstärkt auf Virtual Offices zurück. IBM, Nike, Motorola und mehrere Bundestagsfraktionen gehören zu den Kunden.
Quelle: Handelsblatt

Pressekontakt:
ilo business center
Dipl.-Math. Pascal Nameh
Bredeneyer Straße 2b
D-45133 Essen
service@essen-bc.de

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